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Sport als Kriminalitätsvorbeugung

Einer Langzeitstudie zufolge begehen 3 von 5 Jugendlichen mindestens eine Straftat vor dem Erwachsenwerden. Dieser Wert liege um ein Mehrfaches höher als die bisher bekannten Zahlen in den Statistiken zu registrierten Straftaten. Die Palette reicht von kleineren Diebstählen bis hin zu schwerer Kriminalität wie etwa Raub mit Waffengewalt oder Körperverletzung.

Von großer Bedeutung ist die zeitliche Entwicklung der Jugendkriminalität, die in den letzten Jahren anscheinend konstant steigt. Alkohol, Drogen und Verbrechen liegen eng beieinander. Je mehr Rauschmittel, desto häufiger auch Gewalt und Kriminalität.

Gewalt- und Kriminalitätsvorbeugung ist deshalb schon seit langem ein großes Thema bei zahlreichen Vereinen, und gerade Sport bietet den perfekten Rahmen für eine erfolgreiche Präventionsarbeit.
Durch soziales Engagement sowie durch die tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden Prävention und Aufklärung aktiv und adäquat umgesetzt.

In der Jugendphase sind leichte und mittlere Straftaten nicht ungewöhnlich, denn bei den meisten Jugendlichen geht es lediglich um das Ausprobieren von Grenzen. Sie lernen dadurch auch die Geltung von Regeln und Normen.

In den meisten Fällen kommen diese kriminellen Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien bzw. einem Umfeld, dass die kriminelle Entwicklung nur begünstigt. Rechtzeitig erfolgende und pädagogisch bewährte Maßnahmen durch das soziale Umfeld, z.B. die Jugendhilfe in Vereinen, haben hier die größte Chance, diese Entwicklung zu bremsen. Wichtig sind hier beispielsweise der Aufbau eines Rechtsbewusstseins und die frühzeitige Gestaltung von sozialen Bindungen in einem kriminalitätsfernen Umfeld.

Wir wollen Kinder aus Familien, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, den Beitrag für einen Sportverein aufzubringen, trotz finanzieller Engpässe die Möglichkeit geben, in ihrer Freizeit Sport zu treiben. Und das mit einer Gruppe von Menschen, in der sie betreut werden, der sie sich zugehörig fühlen können und nicht vom rechten Wege abkommen.

Die Sportkurse werden von erfahrenen lizensierten Trainern durchgeführt. Die pädagogische Betreuung von diplomierten Sozialpädagogen ist ein weiterer Verantwortungsbereich, damit direkt auf die persönlichen Umstände der Teilnehmer eingegangen werden kann. Auch so genannte Präventionsberater der Polizei stehen als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung und sind als aktive Partner in das Programm eingebunden, ohne für betroffene Kinder und Jugendliche als "Gefahr" angesehen zu werden.